Computer
Amoklauf in Winnenden / Killerspiele sind mal wieder Schuld
by yodahome on Mrz.13, 2009, under Computer
Es ist immer wieder traurig zu hören: Da nimmt sich jemand Waffen und Munition, geht offenbar gut vorbereitet und mit detailliert durchdachtem Vorhaben in seine Schule und beginnt scheinbar wahllos Menschen zu erschießen. Ich kann mir kaum vorstellen, was das für eine Erfahrung ist und was es mit den Beteiligten oder den Angehörigen der Opfer anstellt. Man fragt sich, in was für einer Welt wir denn leben, in der es offenbar immer mehr Menschen gibt, die nicht nur die Möglichkeit und Ausrüstung haben, solch eine Tat durchzuführen sondern was man für Gedanken haben muss, was für eine Motivation einen dazu treibt. Komplizierte Fragen in unserer noch viel komplizierteren Welt die zwar, mehr als jemals zuvor in der Geschichte, eine Vielzahl von Chancen bereithält aber eben auch neue Risiken und Belastungen, auf die keiner vorbereitet sein kann.
Der 11. März 2009 ist so ein Tag, wo plötzlich nichts mehr ist, wie es mal war. Der 17-jährige Tim K. hat mit der kaltblütigen Ermordung von 15 Menschen im ganzen Land Betroffenheit und Nachdenklichkeit ausgelöst. (Sueddeutsche.de)
Man sollte meinen, dass man so einer komplexen Fragestellung mit entsprechender Sorgfalt begegnet muss, dass man dezidiert die Verhältnisse analysiert, in der ein solcher Täter gelebt hat. Dass man fragt, wie kann jemand so einfach an Waffen und Munition in diesem Umfang kommen. Warum wählte er gerade unbekannte Mitschüler an seiner ehemaligen Schule als Ziele aus? Warum?
Doch wenn es nach den Medienberichten der letzten paar Tage geht, scheint nur die Antwort auf eine Frage wirklich von Interesse zu sein: Der Täter hat doch bestimmt intensiven Gebrauch von ‘Killerspielen‘ gemacht?
Und wenig überraschend fällt die Antwort positiv aus und überschattet damit doch auffällig die sonstige Berichterstattung in nahezu allen Medien.
Die Analyse auf sueddeutsche.de fällt im Grunde noch gemäßigt aus, aber auch hier wird von “Killerspiel-Welten” gesprochen, in die sich da die Spieler zurückziehen würden. Aus diversen Fernsehberichten habe ich entnommen, dass der Täter wohl das böse Counter-Strike auf dem Rechner hatte – wobei man auch hier das Ende der Untersuchung abwarten sollte, bei Robert Steinhäuser in Erfurt hatte man letztendlich festgestellt, dass er das Spiel allen Medien-Behauptungen zum Trotz gar nicht spielte- – und dazu noch World of Warcraft. Oh Wunder, beides sind erfolgreiche Titel und millionenfach verkauft worden, es existiert wohl kaum ein Computerspieler der sie nicht zumindest schon mal gespielt hat. In beiden Titeln gehört das ‘Killen’ von Pixelfiguren unbestritten zum Spielprinzip.
Blitzschnell, als hätte man sich schon darauf vorbereitet, hat die bayerische Landesregierung erstmal wieder ein “strengeres Verbot von Killerspielen” gefordert. Nicht sehr kreativ und auch noch falsch, denn ein Verbot von Spielen, die „grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt“ gibt es bereits und dazu noch klare Einschränkungen durch das Jugendschutzgesetz.
Unser Minister für Datensammlung und Inneres Wolfgang Schäuble spricht sich ebenso eindeutig für ein Verbot von Killerspielen aus und gleichsam eindeutig gegen strengere Waffengesetze. Im Klartext: Virtuelles Schießen wird verboten, reales Schießen wird weiter erlaubt. Zitat: „Ist es nicht wahr, dass durch diese Gewaltdarstelllungen, durch Killerspiele, durch was der Himmel es alles gibt an schrecklichen Dingen, dann bei jungen Menschen solche Mechanismen ausgelöst werden, dass dann ein junger Mensch, 17 Jahre alt, so etwas entsetzliches tut?”
Das ist zweifellos eine gute Frage, problematisch ist nur, dass Herr Schäuble es offenbar für eine rhetorische hält, tatsächlich aber mitnichten geklärt ist, wie die Zusammenhänge nun sind. Auch wenn uns das beispielsweise Christian Pfeiffer immer weißmachen will. Und wieder stehen die Hersteller und Spieler in der Defensive ohne dass es dafür irgendeinen handfesten Grund gäbe. Ich hoffe ja nur, dass daraus nicht wieder eine unsachliche Hexenjagd auf Computerspiele entsteht.
Interessant fand ich allerdings die tiefschürfende Einsicht eines Reporters im Sat1 Frühstücksfernsehen, der vor dem Tatort stehend eingestand, dass die Menschen vor Ort der Anwesenheit der Medien (Reporter und Kamerateams belagern ja regelrecht die Schule) langsam überdrüssig wären und dies auch zum Ausdruck brächten. Sinngemäß schloß er mit “Es ist wohl Zeit für uns, die Menschen vor Ort mit ihrer Trauer allein zu lassen, es ist Zeit sich zurückzuziehen.” Im Angesicht von soviel Verständnis vor laufender Kamera, war ich dann doch etwas erstaunt.
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Spieletest: Assassin's Creed
by yodahome on Feb.27, 2009, under Computer
- Image via Wikipedia
Nun ja, ich habe diesen neuen PC (das wäre durchaus auch noch einen Blogeintrag wert #notiert) und das bedeutet, dass ich einige Spieletitel, für die meine Hardware bislang nicht zugänglich war, endlich mal ausprobieren konnte. Und da hab’ ich dieses hier nach kurzem Anspielen gleich selbst erworben: Assassin’s Creed. Dabei handelt es sich essentiell um ein Jump’n'Run in 3D. Im Jahre des Herrn 1192 kontrolliert man den Assassinen Altair, dessen Aufgabe es ist Menschen umzubringen. Die ‘Killerspiel’-Fraktion darf dann jetzt mit lesen aufhören, sonst wird das Bild womöglich zu differenziert. Alle weg? Gut.
Das Credo der Assassinen lautet so lautlos und unauffällig wie möglich vorzugehen und niemals Unschuldige zu töten. Um seinen Job zu erledigen muss man zunächst Informationen über sein Opfer sammeln und die Lage sondieren. Dazu gibt es kleine Quests wie Taschendiebstähle, Flaggen sammeln oder auch mal kleine Morde unter Freunden. Hauptwaffen sind dabei Schwert, Messer und dergleichen. Die Devise lautet: Nicht erwischen lassen! Im Grunde wie im richtigen Leben, ist einem sofort die Stadtwache auf den Fersen, wenn man bei einem Verbrechen beobachtet wurde. Dann muss man so schnell wie möglich außer Sichtweite laufen und in Heuballen oder inmitten einer Gruppe Menschen untertauchen, bis sich alle wieder beruhigt haben (was zum Glück meist nicht länger als 10 Sekunden dauert).
Der eigentliche Clou sind aber die wunderschönen Klettereinlagen. Um die Umgebung zu erkunden (wo beispielsweise Quests sind und um bedrohte Bürger auszumachen) muss man in diversen mittelalterlichen Städten wie Damaskus und Jerusalem Türme und andere hohe Gebäude erklimmen um dort seinen Adlerblick schweifen zu lassen. Das sich Altair an fast jedem Vorsprung festzuhalten vermag, kann man beinahe jede Wand oder Mauer im Spiel beklettern, was sich auch bei der Flucht oder beim allgemeinen Durchstreifen der Städte sehr gut macht und einem auch visuell ein tollen Blick ermöglicht. Zwischendurch darf man dann noch das Umland auf dem Rücken eines Pferdes durchstreifen um von A nach B zu kommen, mit jedem neuen Mordauftrag rückt man so immer mehr einer eigenartigen Verschwörung auf die Pelle. Um was es sich dabei handelt, weiß ich selbst noch nicht, denn so weit habe ich noch nicht gespielt. 
Die Rahmengeschichte für dieses Szenario erklärt die futuristische Oberfläche, denn eigentlich seid ihr nicht Altair sondern einer seiner sehr späten Nachfahren im (geschätzten) 21. Jahrhundert und werdet gezwungen euch in einem Gerät namens Animus eurer genetischen Erinnerungen an Altair gewahr zu werden. Je synchroner ihr euch zu den Erinnerungen verhaltet, desto besser. Wenn man zu stark verletzt wird, verliert man Synchronität (nicht etwa Lebenspunkte) und fliegt quasi aus dem Simulator. So erklären die Macher mehr oder weniger glaubwürdig die zahlreichen Hilfen wie eine digitale Karte, farbige Markierungen im Bild, das HUD und dergleichen, die es so im Mittelalter eben nicht gegeben haben kann. Spannend ist das allemal, wenngleich das auch ein bissl konstruiert wirkt, so als ob die Entwickler hier noch eine Schicht Story eingezogen haben, um mehr Distanz zum eigentlichen Inhalt zu schaffen. (Warum würde man das wollen?)
Wie auch immer, nach etwa 15 Stunden spielen, muss ich feststellen, dass das alles sehr viel Spass macht und sehr detailliert umgesetzt wurde. In weiten Teilen lässt das Spiel offen, wie aggressiv/gewaltätig man sich verhalten will, lediglich einzelne Quests und die Hauptziele des Assassinen muss man tatsächlich töten, ansonsten kann man das sehr wohl vermeiden und im Zweifel einfach weglaufen. Das ist nicht feige, sondern Teil des Spielprinzips und damit schon fast ein mutiges Features.
Die Grafik ist sehr schön anzusehen (siehe auch den HD Trailer) und zusammen mit dem Sound wird eine sehr schöne Atmosphäre geschaffen, die zumindest vom Gefühl her dem Mittelalter sehr nahe kommt. Das muss deswegen hervorgehoben werden, weil ja viel zu viele Hersteller von Unterhaltungssoftware selbiges von ihren Produkten behaupten und das häufig zu Unrecht. Bei Assassin’s Creed wird das Hinsehen aber schlichtweg nicht langweilig. Und wenn man sonst gar keine Lust hat dem Spiel zu folgen, kann man einfach ein paar Sprünge über die Dächer von Damaskus machen, immer dem Sonnenuntergang entgegen oder mal eben den höchsten Turm der Stadt erklimmen, nur der Aussicht wegen. Nach meiner Meinung sind es diese Freiheiten, die einen erst richtig in die Welt versetzen. Außerdem zeigt es, dass die Designer richtig Arbeit in die Details gesteckt und keine Angst haben müssen, wenn der Spieler alles genau unter die Lupe nimmt. Eine gewisse Ähnlichkeit zu der “Prince of Persia“-Reihe, die sich ebenfalls durch sehr flüssige Bewegung und Gymnastikeinlagen auszeichnet, ist nicht zu leugnen, immerhin stammt es vom selben Hersteller. Da freut es zu hören, dass ein Sequel schon in der Mache ist (siehe Link am Ende).
Insgesamt bekommt Assassin’s Creed von mir den Daumen hoch (79 von 100 Punkten bei metacritics). Es ist durchaus ein Spiel für zwischendurch, denn die Aufträge sind schon relativ abwechslungsarm und man muß nicht groß umdenken, wenn man einen Auftrag erledigt hat. Die Vehemenz des Widerstandes durch die Wachen nimmt im Laufe des Spieles zu, allerdings auch die eigenen Fähigkeiten und so sieht man sich eigentlich immer einer realistischen Herausforderung gegenüber. Die Motivation kommt für mich aus der Inszenierung + spannender Story + tolles, sauberes Gameplay, da können sich andere Spiele was abgucken. Nach Super Mario Galaxy ist Assassin’s Creed ein tolles Jump’n'Run für die Großen (in D ab 16 freigegeben, PEGI ab 18) und momentan auch zum Budgetpreis erhältlich, so dass eigentlich kein realistischer Grund existieren dürfte, es nicht zu kaufen.

Assassin’s Creed ist für PC, XBOX360 und Playstation 3 erschienen.
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- Assassin’s Creed Sequel Confirmed By Ubisoft (gamercenteronline.net)
Zum Teufel mit den Grundrechten – Die Zweite
by yodahome on Jan.25, 2009, under Computer, thoughts

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Na, da geht doch einiges im Staate Deutschland. Heutiges Thema (auf vielfachen Wunsch, war schon mehrfach dabei, darum bitte nicht wiederwählen): Killerspiele
Als Student der Medienbildung hatte und habe ich die eher zweifelhafte Freude mit der öffentlichen, wissenschaftlichen und medienjournalistischen Diskussion zum Thema Computerspiele eng vertraut zu sein. Ich kenne den Forschungstand, die Position gewisser Medien und einzelner Protagonisten und auch die der Gamer. Ich selbst zähle mich vor allem zur letzten Gruppe (immerhin bin ich schon sehr viel länger Computerspieler als ich Student bin), allerdings hege ich selbst kein großes Interesse an Computerspielen mit Gewaltthematik. Ich habe durchaus Wolfenstein 3D gespielt, Doom, Half Life II, Dark Forces und andere Spiele, in denen Gewalt inszeniert wird und die zum Teil indiziert sind. Allerdings machen mir Adventures, Simulationen und Strategiespiele wie Sim City, Civilization, Super Mario Galaxy, Spore, Monkey Island, Geheimakte Tunguska etc. in der Regel mehr Spaß.
Das vorausgeschickt, ich bin durchaus der Meinung, es gibt zu viele dämliche Egoshooter oder Kriegssimulationen. Dämlich nicht etwa weil sie Gewalt zeigen, sondern weil sie ein hinreichend ausgeschöpftes Spielprinzip zum x-ten Mal ideenlos und unkreativ aufwärmen. Dasselbe kann man aber auch über Filme, Bücher, Fernsehsendungen und alle weiteren Medien sagen.
Die Diskussion um die Medienwirkung, also wie derlei Spiele auf Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, wirken und ob sie ihre Entwicklung beeinflussen können, ist immer wieder dann entflammt, wenn Gewaltverbrechen angeblich eindeutig aus der Nutzung von Computerspielen resultiert haben sollen. Erfurt im Jahre 2002 war das erste medial intensiv aufbereitete Beispiel in Deutschland, es folgten einige weitere. Die öffentliche Diskussion – will man sie so nennen – hält – dank einiger nimmermüder Protagonisten – bis heute an, wird sogar erneut angeheizt von dem jetzt formulierten “Kölner Aufruf”.
Spielekritik – World of Goo
by yodahome on Jan.14, 2009, under Computer

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So, ich wollte einen kleinen Überblick über meine aktuellsten Anschaffungen im Spielebereich geben und fange mal mit etwas Beiläufigem an (= Casual). Das Spiel heißt “World of Goo” und ist ein physikalisches Puzzlespiel. Aus verschiedenen kleinen Kugeln, die aus einer rätselhaften Masse besteht und untereinander feste Verbindungen eingehen können, bastelt man sich Gebilde um zwei Punkte miteinander zu verbinden.
Schon der Prototyp “Tower of Goo”, bei dem man einfach einen möglichst hohen Turm bauen sollte, machte irrsinnig Spaß, “World of Goo” ergänzt das geniale Spielprinzip durch ein abwechslungsreiches Level-Design und eine abgedrehte Story, die die Levels untereinander inhaltlich verknüpft. (Hier mehr Infos zur Entstehung von WOG -englisch-)
Das Spiel ist das erste Produkt des unabhängigen Spielentwickler 2D Boy. Den Prototyp hatte man für ein Rapid-Prototyping-Projekt (wo es Ziel ist, so schnell wie möglich ein grobes Spielkonzept zu entwickeln und umzusetzen, also quasi einen Wegwerf-Prototypen zu erstellen) entworfen und das fertige Spiel hat aus allen Richtungen eigentlich nur Lob eingeheimst. Diverse Preise u.a. bei den Independent Games Awards 2008 und hohe Bewertungen sprechen im Grunde für sich. Ein paar Videos tun möglicherweise ihr Übriges.
Meine Meinung: Das Spiel ist grafisch sehr einfallsreich (nur eben in 2D, was heutzutage ja als Gedanke an sich schon selten wenn nicht gar innovativ ist) und das Gameplay fetzt einfach. Mit den verschiedenen Goo Bällen und den aberwitzigen Levelideen (und den bisweilen verwirrenden Hinweisschildern) wird aus der simplen Idee ein sehr schönes Spiel mit mehreren Stunden Potential. Die Story verbindet die Levels und Spielbereiche nicht nur einfach sondern ist wirklich liebevoll ausgetüftelt. Toll auch der freie Modus, bei dem man auch übriggebliebenen Goo-Bällen einen möglichst hohen Turm bauen soll dessen Höhe dann mit anderen Spielern per Internet verglichen wird.
Von mir gibt’s dafür 5 Sterne und daumen hoch, soviel Spaß mit Casual Gaming gab’s zuletzt bei Bejeweled (und Wii Music, was ich später auch noch bespreche *g*). Und es ist ein tolles Beispiel, dass es wieder gute Spiele jenseits des Mainstream gibt.
“World of Goo” gibt’s auf PC online bei Steam, auf der Wii als WiiWare-Titel und auch klassisch als Schachtel für 19,99 € (z.B. bei Amazon).
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Neuer Google Browser "Chrome"
by yodahome on Sep.03, 2008, under Computer
Image via CrunchBase, source unknown Google hat Humor. Die Ankündigung für den neuen Browser genannt ”Chrome” (so heisst auch ein Bereich der UI von Mozilla Firefox) erfolgte im Google Blog mit einem Comic des Autors Scott McCloud (einigen vielleicht bekannt durch sein Buch “Understanding Comics“). Wo historisch ja doch eher ein Zwist zwischen den Entwicklern von Apple und Mozilla liegt (für Safari entschieden sich die Entwickler KHTML anstelle der Gecko-Engine zu verwenden) basiert Chrome auf Apples Webkit enthält aber auch Komponenten aus dem Mozilla Firefox. (Ankündigung von Google). Folglich sieht es dann auch aus, wie eine Mischung aus beidem, die Tabs findet man oberhalb der Adresszeile, eine Menüleiste sucht man (wie beim IE7,8) vergeblich.
Robert Scoble weiß zu erzählen, dass Chrome sogar schon der Name eines Projektes für einen Multimedia Browser von Microsoft war. Doch was tut nun dieser Browser?
Naja, vieles was die anderen auch können. Allerdings schneller. Insbesondere soll der Browser JavaScript, dass vor allem die modernen Webapplikation massiv verwenden, schneller verarbeiten. Google Offline Service Gears hat der Browser natürlich nativ dabei. Er importiert bei Installation auf Wunsch viele Einstellungen aus Firefox (beispielsweise auch Passwörter, eine Verschlüsselung per Master-Passwort gibt es in Chrome aber nicht
)
Ich schreibe diesen Eintrag gerade aus Chrome, positiv fällt auf, dass die Oberfläche offenbar komplett lokalisiert ist. Schneller geladen hat der Browser auch, er braucht mit 7 offenen Tabs auch nur knapp 30 MB Speicher (Firefox braucht da 140 MB!). Im Betrieb ist mir jetzt keine besondere Beschleunigung aufgefallen, aber der Browser fühlt sich deutlich weniger behäbig an als Safari in Windows.
Die Addressezeile ist sowohl universell zu gebrauchen, beherbergt also auch eine ausgeklügelte Suchfunktion, was sonst hätte man jetzt von Google auch erwarten können. Tatsächlich kann man aber auch eine andere Suchmaschine für den Browser einstellen.
Der Browser soll komplett Open Source, d.h. Ideen aus Chrome sollten in die Entwicklung anderer Open Source Browser (eben Firefox oder auch den KDE Konqueror) zurückfließen können. Bis jetzt ein hübsches Stück Software, mal schauen was die Welt daraus macht. Bislang gibt es Chrome nur für Windows (XP und *brrr* Vista) aber er soll auch noch auf Mac und Linux erscheinen (besonders unter Linux wird das interessant, denn es gibt einige Macken, die den Firefox unter Linux hin- und wieder langsamer machen als unter Windows). Kann man mal ausprobieren, es bleibt nur zu hoffen, dass Google jetzt nicht vollends die Daten aller seiner Nutzer direkt aus dem Browser absaugt, immerhin kann man während der Installation schon ein Häkchen machen, was den regelmäßig Datenaustausch aktiviert. Ich hab’s erstmal abgeschaltet, denn ich weiß ja: Google hat Humor. *g*
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Sam & Max Episode IV – Chariots of the Dogs
by yodahome on Apr.04, 2008, under Computer
Image from WikipediaEine Woche bevor die neue und letzte Episode der zweiten Staffel von “Sam & Max” (What’s New, Beelzebub? kommt am 11. April) auf den Markt geworfen wird – für alle, die es noch nicht wissen, wir reden hier von einem Computerspiel in Serie -, wollte ich dann doch noch schnell meine Meinung zur Episode 204 loswerden. Die vorletzte Episode ist im Grunde schon der Auftakt zu einem fulminanten Finale. Die Story beginnt mit der Suche nach Bosco, der sich in der letzten Folge erfolgreich zurückgehalten hatte.
!! Vorsicht: Hier werden Teile der Story verraten !!
Unsere beiden Helden finden Bosco auf einem scheinbar verlassenen Raumschiff. Verwunderlich ist nicht nur, dass er sich stark verändert hat, sondern auch wie: Offenbar ist eine Zeitreise dafür verantwortlich! Die Freelance Police macht sich demnach auf das Raum-Zeit-Kontinuum mächtig durcheinander zu bringen und das ein oder andere Paradoxon genüsslich zu paradoxieren. Dabei begegnen sie natürlich zahlreichen alten und neuen Charakteren und zu allem Überfluss laufen sie sich auch selbst über den Weg.
Werden sie es schaffen, den alten Bosco wiederherzustellen? Und wer wird der Herr wohl von diesem Häuschen… aähem, Raumschiff sein?
All diese Fragen werden teilweise oder gar nicht beantwortet, denn ein erneuter Cliffhanger läßt uns lediglich erahnen, was in Episode 205 auf uns zu kommt.
!! Vorsicht: Jetzt könnt ihr spoiler-frei weiterlesen !!
Zahlreiche Reviews sagen genau das, was ich sagen will. So langweilig es auch sein mag: Dies ist definitiv die coolste Episode, die bisher erschienen ist. Zu Grafik und Sound muss man kaum etwas sagen, es passt einfach perfekt und die Musik ist großzz-artik. Das Balancing ist diesmal perfekt gelungen, die Rätsel sind weder zu lasch noch muss man stundenlang durch die Gegend watscheln um irgendwelche obskuren Gegenstände zu finden oder alle Gesprächsoptionen ausprobieren (auch wenn das mindesten die Hälfte der Komik ausmacht!). Die Story hat wieder zahlreiche unverhersehbare Drehs und Kniffe und anders als bei der ersten Season knüpfen die Geschichte auch inhaltlich aneinander an, was gelegentlich (und insbesondere in diese Episode) zu tollen Gags führt. Möglicherweise liegt das auch daran, dass Telltale mittlerweile auf eine ansehnliche Hintergrundgeschichte zurückgreifen kann, was ja schon vielen TV Serien zu Ruhm und Ehre führte.
Es ist also auf jeden Fall sinnvoll die ersten Folgen zu spielen, wenn man sich von den aktuellen Episoden hat faszinieren lassen. Die erste Staffel soll -nun ganz offiziell – auf die Wii kommen, so dass auch Nicht-PC-Spieler langsam in den Genuss toller Adventures kommen. Für mich außerdem auch ein ganz klares Zeichen, dass das Genre sowas von wieder im Kommen ist.
Wer ausreichende Englischkenntnisse hat – denn derzeit gibt es Season II noch nicht in lokalisierter Form – und massiv Bock auf abgedrehten Humor und irrwitzige Dialoge hat, sollte sich schnellstens bei Telltale die Demo herunterladen (die man natürlich auf Wunsch auch käuflich erwerben kann/sollte *zwinker*) und sich überzeugen lassen. Immerhin wird es nach Episode 205 sicher wieder eine Weile dauern, bis neue Folgen die Festplatte erreichen.
OpenSource prima selbstgenutzt: Mozilla Firefox
by yodahome on Mrz.10, 2008, under Computer
Die Geschichte der Internetbrowser ist eine Geschichte voller Missverständnisse… Erstes Missverständnis: Für Windows-Nutzer ist der Internet Explorer vorinstalliert, also sollte man den auch benutzen. FALSCH! Hier gibt es interessante Alternativen wie beispielsweise den Mozilla Firefox, der derzeit in der Version 2.0 kostenlos angeboten wird. (http://www.mozilla-europe.org/de/)
Vorteile des Firefox gegenüber dem Internet Explorer sind seine Geschwindigkeit, seine Sicherheitsvorkehrungen bzw. das Fehlen von diversen Sicherheitslücken wie sie häufig durch ActiveX entstehen. Außerdem ist der Browser durch unzählige Erweiterungen anpassbar an die ganz persönlichen Anforderungen. Die Auswahl an Erweiterungen umfasst dabei frei wählbare Suchmaschinen für das Suchfeld, neue Skins für das Interface und zahlreiche Gadgets wie Wetteranzeige, Fernbedienungen für Musikprogramme oder andere integrierte Services. Wie im Screenshot zu erkennen ist die Nutzeroberfläche ähnlich aufgebaut wie in anderen Browsern, die Benutzbarkeit sollte also kaum vom Wechsel abhalten.
Auf Wunsch importiert der Firefox bei Installation automatisch Daten und Favoriten aus dem Internet Explorer, er kann diesen nahezu vollständig ersetzen (bis auf bestimmt Funktionen wie Microsoft Update). Es gibt eine integrierte Rechtschreibprüfung und der Browser bietet Tabbed Browsing an d.h. in einem Fenster können mehrere Internetseiten über verschiedene Reiter angesurft werden. Dieses ist eines der zahlreichen Features, die der Firefox lange vor dem Microsoft-Browser anbot, weil der Browser kontinuierlich weiter entwickelt wird ist zu erwarten, dass er auch in Zukunft aktuell bleibt. Vorbildlich hält sich der Browser auch an die vereinbarten Internetstandards, eine Eigenschaft, die dem User meist verborgen bleibt, die aber für moderne Webapplikationen unerlässlich ist.
Seine größte Stärke ist immer noch die Geschwindigkeit, selbst mit zahlreichen installierten Gimmicks lädt der Browser schneller als der Internet Explorer (welcher bei mir üblicherweise mit einer leeren Seite geöffnet wird, weil schon das unerträglich lange dauert). Auch beim Surfen ist das Arbeiten mit dem Firefox wesentlich flüssiger. Die pfiffige Suchfunktion (sobald man zu Tippen beginnt sucht der Browser automatisch im aktuellen Dokument, ohne das ein extra Fenster aufgeht) ist ein weiteres Plus.
Einige Leser mögen jetzt unken, dass es ja auch noch andere, teils bessere Browser gibt, die auch schon als Inspiration für Firefox gedient haben. So gibt es für Windows ebenfalls seit einer Weile den Apple Browser Safari und das Multitalent Opera (hier wurden beispielsweise Tabbed Browsing oder Mausgesten zuerst eingeführt), beide sind mittlerweile ebenfalls kostenlos. Dagegen ist auch nichts zu sagen, doch handelt es sich bei beiden Produkten nicht um freie bzw. Open Source Software. Weshalb sie hier auch nicht verlinkt werden. Entwickler, die Interesse an Firefox haben, bekommen hier den Quellcode. So sind diverse Derivate wie beispielsweise der soziale Browser Flock entstanden.
Letztendlich sollte man sich den Browser aussuchen, den man selbst am besten findet. Ein weiterer Vorteil ist, dass Firefox für nahezu alle Betriebssysteme verfügbar ist, also sowohl auf Mac OS als auch unter Linux, NetBSD etc. die nahezu gleiche Funktionalität bietet. Es gibt sogar eine portable Variante zum Mitnehmen (auf deutsch). Außerdem wird der Firefox schon von ca. 1/3 aller Websurfer benutzt (Statistiken variieren je nach Quelle), also ist es sicher eine gute Idee, ihn zumindest einmal auszuprobieren.
Gaming News – Neue Spiele
by yodahome on Feb.18, 2008, under Computer
Sam and Max – Night of the Raving Dead
Ja, es ist wieder soweit: Die neueste Episode (Nummer 3) der zweiten Season von Sam and Max mit dem faszinativen Titel “Night of the Raving Dead” ist seit letzter Woche als Download verfügbar. Wie immer gibt’s die Demo gratis.
Gerade aus dem Urlaub von den Osterinseln zurück werden unsere beiden tierischen Detektive von einfallende Zombies genervt. Was sie wollen und vor allem warum sie offenbar aus Stuttgart(!) kommen, dass müssen die beiden herausfinden ohne dabei auf die üblich absurden Nebencharaktere wie den Kopf der Statue von Abe Lincoln, Stinky oder Sybil verzichten zu müssen. Werden sie den Kampf gegen die germanische Inkarnation eines Emo-Gothicvampirs namens Jürgen bestehen?
Ich bin mal gespannt, wie man diese Episode für den deutschen Markt übersetzen will, denn diesmal setzt Telltale fast ausschließlich auf amerikanische Klischees gegenüber den Europäern und insbesondere den Deutschen.
Jurgen (der ein bissl aussieht wie Graf Zahl aus der Sesamstrasse) spricht dann auch einen stark eingedeutschten Akzent und auch wenn das ganze Setting wie üblich vollkommen überdreht ist, so gibt es doch zahlreiche der Realität entnommenen Anspielungen. Ich bin noch lange nicht durch, aber das Spiel verspricht soweit wieder ein voller Erfolg zu werden. Die Rätsel sind erwartungsgemäß ausbalanciert und auch kleine Minigames gibt es wieder zu bestehen. Die Story hat (soweit ich es gespielt habe) wieder einige Twists und unerwartete Wendungen. Viel Spaß ist schonmal garantiert. Die nächste Episode “Chariots of the Dogs” kommt übrigens am 14 März heraus. Die Finale Episode (ja, Season 2 hat offenbar nur fünf Folgen) kommt dann am 11 April, der Titel dafür wird noch angekündigt. Sobald ich das im Gespür habe (ich hab’s auch irgendwo gelesen, weiß aber nicht mehr wo), wird Sam & Max auch bald für die Wii und wohl auch für die Xbox 360 erscheinen.
Audiosurf
Ein faszinierendes neues Spielkonzept: Audiosurf ist ein Arcadespiel, welches eine Rennbahn basierend auf einem frei wählbaren Musikstück errechnet (dabei werden mp3, flac, m4a, wma und Audio CD als Dateiformate unterstützt). Auf dieser Bahn werden dann farbige Blöcke verteilt, die man während des Rennes aufsammelt und möglichst in in Dreiergruppen (oder mehr) anordnet, damit sie, wie beim Klassiker Tetris, wieder verschwinden und Punkte generieren. Die Geschwindigkeit des Spieles hängt dabei von der Geschwindigkeit und Rhythmik der Musik ab. Ferner werden die gewonnen Punkte gleich in die internetionale Highscoreliste eingetragen und man spielt bei jedem Song weltweit gegen die Punkte der anderen Spieler.
Das Spiel gibt es ab sofort (meines Wissens nach exklusiv) auf Valves Game Plattform Steam zusammen mit dem Orange Box Soundtrack. Ich werde ggf. noch ein genaueres Review mit Screenshots nachliefern.
Zurück in der Stadt der Helden (und Schurken)
Irgendwann in 2005 war ich das allererste Mal in einem MMOPRG unterwegs, hauptsächlich, weil wir uns an der Uni damit beschäftigten und ich der Meinung war, man müßte schon wissen, wovon man da spricht. Zuerst war ich kurz in Everquest 2 aber da Fantasy nicht so mein Metier ist fand ich mich relativ schnell in einer ganz anderen Welt wieder: City od Heores. In diesem Multiplayer-Rollenspiel kreiert man sein eigenen Superhelden (oder auch mehrere) und kämpft mutig gegen eine Stadt voll von echt abstoßenden Kreaturen. Das Spiel fand ich überaus interessant und spielte beinahe ein halbes Jahr dort mit. Dann wurde das Studium und meine Jobs immer anspruchsvoller und ich kam immer seltener dazu mich einzuloggen, folglich blieb ich dem Spiel immer ferner, mein Charakter entwickelte sich nicht und Ende 2006 ließ ich meinen Account schlußendlich einfrieren.
Doch in der letzten Woche packte mich die Neugier und ich meldete mich zurück. Meine alten Heldenfiguren waren alle noch gespeichert und ich konnte im Grunde da weitermachen, wo ich vor 1 1/2 Jahren aufgehört hatte. In den letzten paar Tagen war ich wieder mit einigen Teams zusammen im Spiel (die meisten meiner Freunde von früher sind offenbar nicht mehr im Spiel) und die Faszination hat mich wieder gepackt. Grafisch macht das Spiel immer noch einiges her und nach einigen Updates im letzten Jahr finde ich ist CoH zusammen mit dem Gegenstück City of Villains wieder voll auf der Höhe der Zeit. Für alle, die World of Warcraft oder eben die übrigen Fantasyrollenspiele nicht so toll finden ist City of Heroes wohl eine der wenigen Alternativen im derzeitigen MMORPG Angebot.
Welcome to 2008 / Willkommen in 2008 – mixed
by yodahome on Jan.12, 2008, under Computer, movies
Hi!
Willkommen zu meinem ersten Blogeintrag in diesem Jahr, der auch gleich noch zweisprachig wird wobei ich nicht einfach eine Übersetzung mache, sondern einen Teil auf Deutsch und einen zweiten auf Englisch.
Als erstes möchte ich eine kleine Filmempfehlung geben, denn ich war letzte Woche quasi unfreiwillig in Till Schweigers neuer Romantikkomödie “Keinohrhasen”. Ich war auch schon sehr angetan von “Barfuss”, Schweigers erstem Film aus diesem Genre, und wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Till Schweiger und Nora Tschirner geben ein tolles Paar ab, und zwar nicht nur was das Zuwerfen von Gags angeht. Viele große deutsche Schauspieler wie Armin Rohde oder Wolfgang Stumph und auch viele Prominente treten in Nebenrollen auf, in meinen Augen ein Vertrauensbeweis in die Fähigkeiten von Till Schweiger, der nicht nur Hauptdarsteller ist sondern auch das Drehbuch mitgeschrieben und Regie geführt hat. Die Story (Achtung, es könnte gespoilt werden, ggf. Absatz überspringen):
Paparazzi und Frauenheld Lupo muss Sozialstunden in einem Kindergarten ableisten und begegnet dort Anna, die er schon in seinen Kindertagen alle Nase lang veralbert hat. Sie macht ihm das Leben folglich entsprechend schwer und zu Beginn sieht es ganz und gar nicht so aus, als könnte die beiden sich anfreunden. Nach einiger Zeit und einigen überstandenen Katastrophen aber freunden sie sich an und landen eines Abends im Bett. Obwohl sie sich darauf einigen, dass es ein einmaliger Ausrutscher bleiben sollte, kommt es dann doch ganz anders.
Die Story ist nicht ganz unholprig, aber letztendlich geht’s auch nicht um Kopf sondern um Herz und zusammen mit der tollen Musik vermag der Film hier viele Punkte zu machen. Sollte man sich schnell angucken, solange er noch läuft, allein schon um zu sehen, wer der Neue von Yvonne Catterfeld ist oder wo Jürgel Vogel hat Hand anlegen lassen.
In other news: Sam and Max Episode 202 – Moai Better Blues has just come out yesterday. I haven’t played through yet but it looks like Telltale gets even better at this with every new episode. At least that’s what they say. But as far as I saw it’s pretty cool. Stay tuned for a full review.
2008 looks like a promising year for open (or free as in fsf) software with KDE 4 just being released (more on that later) and really promising developments becoming true.
Let’s see what else this year might bring… And go.
Sam & Max: Episode 201 – Ice Station Santa
by yodahome on Nov.17, 2007, under Computer
I still have a hard time sticking to my double weekly blog schedule, but I still try. It’s not just to get into a rhythm with writing, it’s also my way to stay up-to-date with certain topics on which I need to know stuff if want to write about it.
As I announced on the blog, I started playing the newest episode of Sam & Max Season 2 the moment after it was released. I should repeat, I’ve played the whole first season and liked it very much. It’s fresh air for the whole genre of adventures and has proven that there is a way to market computer games like tv shows, in smaller bits and more accessible to the casual gamer. So here I’d like to do a little review for you without spoiling too much .
Our two self-assigned officers from the “Freelance Police” also known as the dry-humoured, gun-wearing dog Sam and his not-democratically-elected, sadist-bunnyesque colleague Max, are attacked by a giant robot which they manage to crack right AFTER it’s made dramatical changes to the Neighbourhood. Buildingwise.
However, they trace the special “gift” back to someone who is prominent because of his unique way to give presents to anybody around the planet given that they believe in him. So they go off to the north pole to visit: Santa Claus.
Unfortuneately Santa is not really in christmas mood, instead he seems to have gone all crazy and is shooting around wildly. The Freelance Police now has to give evil Santa their special treatment…
The last season had a complete story arc wrapping up all 6 episodes. Some fans remarked that the episodes should be longer and more self contained. Well, Telltale heard you: The story has more twists and turns than previous ones and as a whole takes about an hour longer to complete. You’ll encounter many known characters – known of course only if you played Season 1 – in different places and also new characters. The story has two very unexspected turn this time which improves the game experience a lot because when it seems like you’re done it suddenly engages you again.
Many patterns from the first seasons are broken to not make the games too repetitive and even the quests are more difficult, because many players found the previous puzzles too easy to solve. However, if you’re stuck at some place for too long, Max will help you with small hints but you can control how quickly this happens and it’s even possible to completely turn off this new feature.
For newbies there is a cool tutorial in the beginning so that they can get started more easily.
Graphics, Sound and Control
Well, there are improvements but only small ones. I was happy to see that the game now asks for your resolution before it actually starts. In the previous season you had to wait for the whole opening scene to take place before you could raise the resolution. And I was happy to see that the game now supports resolutions higher than 1024×786 so that I could play in the standard 1280×1024. The quality of the picture was always good and completely goes with the comic-like style, there were no visible upgrades I recognized, but they are not needed imho.
The sound is great, the dialogue is again at its best and the music (with a new theme song) by Jared Emerson-Johnson just gets better every time. Actually I’d like to have surround sound in some places to give a better feeling of the space and to create a more filled environment because you often ask yourself whether there are really just that few people on the streets and while I understand you cannot make them visible easily it would be cool to experience their noise. But that’s probably not too important.
The game is played like any next generation adventure by point and click with the mouse. You can take and interact with stuff around you and talk to people by clicking at them. And you carry a large inventory with you at all times.
There are some minigames like the well-known car-chase which was changed a little bit and the boxing where controls are different but it’s very easy to grasp nonetheless.
As usual you can’t really loose, as you can always try again and you can’t die by any means so if you’re really stuck just try everything out.
Characters ‘n’ stuff
Well, Sam and Max are pretty much not the only wackos in this game world so you’ll encounter other wacky figures. Some of which like the Soda Poppers or Bosco you’ll already know, others like Santa or Stinky are introduced to the series with this episode. They all live up to the promise of totally messed up existences. That’s what makes the dialogue so interesting and funny, obscenely funny actually, which of course is the main point in any adventure and even more in a Sam & Max Game.
Even if dialogue is not important for proceding in the game it’s great fun to try out all options.
So after completing this episode I’d give it thumbs up because it’s beautifully executed and I can hardly imagine how the Telltale guys are going to top that performance with the next episode which is to be released January 11th, 2008.
Well, where can you obtain this masterpiece of adventurous gaming? (I hope at least some of you ask that question now)
Easy! Head over to http://telltalegames.com/samandmax and download the free demo of “Ice Station Santa”. If you like it you can go back there and buy the individual episode at 8.95 $ or the entire season at 34,95 $ (paying through Paypal or by credit card). If you happen to have a Gametap account you can feel lucky: Sam and Max are already there, even a day earlier than for the rest of us!
M’kay little buddies, go grab you’re “Ice Station Santa” today before some extremely dissatisfied rabbit comes around and punches you into submission…
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