Die verflixte Sieben? Wenn die Macht erwacht (Star Wars EP VII – Kritik)

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Star Wars Titel

Ich habe mit dieser Kritik einige Zeit gewartet, zum einen, weil ich den Film mindestens zweimal gesehen haben wollte, zum Anderen, um das Spoilerpotential etwas zu mindern und zum dritten, weil man Star Wars ja auch durchaus erst einmal sacken lassen muss.
Achtung, hier wird gespoilert! Ernsthaft, ich bemühe mich nicht, Spoiler zu vermeiden und wer den Film noch ohne Vorwissen schauen will klickt bitte hier. Danke, und los.

Spoileralarm!
Dieser Beitrag ist voller Spoiler. Wer’s trotzdem liest ist selbst schuld.  

Prolog und Story

Ich bin ein Star Wars Fan, wenn auch nicht von Anfang an. Das erste Mal habe ich die Filme mit 11 oder 12 gesehen und sie haben mich ziemlich kalt gelassen. Aber ich bin hinein gewachsen und weiß gar nicht mehr genau, wann der Punkt kam, da ich Star Wars als Phänomen wahrgenommen habe. Irgendwann bevor die Special Editions herauskamen auf jeden Fall. Mein Lieblingscharakter war und ist Yoda. Und ich bin seit vielen Jahren Clubmitglied.
Als die Filme dann nochmal ins Kino kamen war ich in jedem einzelnen und sehe mich daher als Fan der nächsten Generation. Danach kam die zweite Trilogie und da war ich natürlich im vollen Fanmodus. Durch die letzte Jugendjahre und dann die Studienzeit begleitete mich Star Wars und auch wenn ich nie ein fanatischer Fan war, es gibt wenige andere Filmreihen, die mir so ans Herz gewachsen sind. Entsprechend gefreut habe ich mich bei der Ankündigung einer neuen Trilogie. Dass ich J.J. Abrams dabei für die perfekte Wahl halte, habe ich schon mehrfach kund getan. Vor diesem Hintergrund konnte eigentlich nicht viel schiefgehen und womöglich kann man (so wie schon bei den Prequels) erst mit einigem Abstand den neuen Film – Episode VII – in das Gesamtphänomen einordnen. Aber wir werden sehen.

Die dunkle Bedrohung, Kaputte Sternenzerstörer auf JakkuDer Angriff der Klonkrieger,
Die Rache der Sith,
Eine neue Hoffnung,
Das Imperium schlägt zurück,
Die Rückkehr der Jedi-Ritter.
Und nun: Die Macht erwacht. Ich verstehe ehrlich nicht, warum man statt dieses netten Reimes so einen sperrigen deutschen Titel wie Das Erwachen der Macht vergeben hat. Immerhin soll es doch ein Neubeginn werden. Naja…

Knutschkugel BB-8Der Film beginnt wohl etwa 20 bis 30 Jahre nach dem Ende von Episode VI, leiht sich aber diverse Plotpunkte aus seinen direkten Vorgängern: Luke Skywalker ist scheinbar spurlos verschwunden. Wir begegnen dem Piloten Poe Dameron, der von General Leia Organa ausgesandt wird, eine Karte zu holen, die Lukes Standort anzeigen könnte. Auf dem Planeten Yakku will er diese gerade in Sicherheit bringen, als Soldaten der Ersten Ordnung, einer Nachfolgeorganisation des Imperiums, unter Führung des Maskenmannes Kylo Ren das Dorf angreifen und die Karte ebenfalls suchen. Dameron vertraut die Karte seinem Droiden BB-8 an und schickt ihn in die Wüste, kurz bevor er selbst gefangen genommen wird (ähnlich wie Leia in EP IV).
Nach kurzer Reise trifft BB-8 auf Rey, einer jungen Schrottsammelerin, die in den Raumschiffskeletten der Wüste ihr Dasein fristet und auf die Rückkehr ihrer Eltern wartet, die sie scheinbar dort zurück ließen (nicht unähnlich der Droiden in EP IV). Sie befreit ihn aus den Fängen eines anderen Schrottsammlers und nimmt sich seiner an (ähnlich wie Luke in EP IV).
Kann schnell ungemütlich werden - ReyUnterdessen wird Dameron auf Rens Flaggschiff verhört und wir lernen dessen Vorgesetzten Snoke kennen, der eigentlich nur will, dass die Karte zerstört wird, während Ren weitergehendes Interesse an der Karte zu haben scheint. Ren foltert Dameron mit der Macht und entlockt ihm den Ort der Karte. Ein Sturmtruppler, der das Massaker auf dem Planeten miterlebt hat, beschließt nicht länger für die Erste Ordnung kämpfen zu wollen und befreit Poe Dameron, damit er mit ihm zusammen in einem TIE Fighter fliehen kann. Poe fliegt zurück nach Jakku um BB-8 zu holen, doch der Jäger wird abgeschossen und nach der Bruchlandung ist Finn, der ehemalige Sturmtruppler, allein am Absturzort. Begegnung mit BB-8 und Rey, der Droide erkennt die Jacke seines Meisters und erfährt von Finn, der sich als Mitglied des Widerstandes ausgibt, dass Poe wohl ums Leben gekommen ist. Plötzlich: Angriff der ersten Ordnung. Kurz entschlossen fliehen Finn und Rey samt dem Droiden in einem alten Schmugglerschiff, welches zufällig in der Nähe geparkt ist und überraschend nicht von TIE Jägern zerstört wird. Der geneigte Zuschauer erkennt den Millennium Falken (der schon in Teil IV Fluchtmittel ist). Han und Chemie sind zuhauseBald werden sie aber von einem Frachter aufgelesen, dieser findet sich – Überraschung! – im Besitz von Han Solo und Chewbacca! Nach einem kurzen Intermezzo mit verärgerten Auftraggebern Solos und fiesen Tentakelmonstern, fliehen alle fünf an Bord des Falken und einigen sich rasch darauf, BB-8 dem Widerstand zurückzubringen. Dazu suchen sie eine alte Bekannte von Solo namens Maz Kanatas auf, die nicht nur ein paar gute Tipps geben kann, sondern auch Lukes altes Lichtschwert (das blaue, das vorher Anakin gebaut hatte) eingelagert hat. Ständig am Rennen - Finn und ReyEs ruft scheinbar nach Rey und sie bekommt einige gruselige Visionen, als sie es berührt (ähnlich wie Luke auf Dagobah in EP V). Finn gesteht, dass er ein ehemaliger Sturmtruppler ist und heuert auf einem anderen Schiff an, er will weg. All das wird jäh unterbrochen, als die Erste Ordnung ihre ultimative Waffe, den Starkiller, abfeuert und diverse Planeten gleichzeitig vernichtet (Galaxy’s Next Todesstern?). Alle haben die Hosen gestrichen voll. Oder?
Doch sowohl der Widerstand als auch die Erste Ordnung sind bereits informiert, wo BB-8 zu finden ist, Kylo Ren ist der erste vor Ort und macht Maz Kanatas Palast dem Erdboden gleich. Dann Auftritt der X-Wings des Widerstandes unter Leitung von Poe Dameron, der Tag ist gerettet, aber Rey wird überwältigt und Kylo flieht mit ihr, weil sie die Karte gesehen hat.
Hat sein Cape auch lange nicht gewaschen - Kylo RenEs folgen einige folgenreiche Begegnungen: Leia trifft Han, Finn trifft Poe, BB-8 trifft C3PO. Und einige Enthüllungen: Kylo Ren ist der Sohn von Han und Leia, der erst von Luke ausgebildet wurde, aber dann mächtig auf die dunkle Seite geraten ist. In der Starkiller-Basis, die direkt in einen Planeten gebaut wurde, versucht Kylo Rey mittels der Macht die Karte zu entlocken. Rey verteidigt sich erfolgreich, so dass der dunkle Milchbub seinen Boss konsultiert, während sie einen britischen Sturmtruppler manipuliert, um freizukommen. Währenddessen schmiedet der Widerstand einen Plan die Starkiller-Basis zu zerstören und Rey zu retten (kennt man so ähnlich aus EP IV und VI). Leia bittet Han mit ihrem Sohn zu sprechen und ihn nach Hause zu holen. Was könnte schiefgehen?
Es wird ein klassischer Zwei-Fronten-Angriff mit einer Hand voll Leuten auf dem Planeten (Chewy, Han, Finn) und zwei Händen voll Jägern, die angreifen, wenn der Schild deaktiviert ist (unter Führung von Poe). Der Starkiller wird aber schon geladen, um die Basis des Widerstands zu vernichten, es pressiert also.
Hatte die Pläne für sein Lichtschwert aus dem Internet geladen - Kylo RenNach einigem Schleichen und Drohen sind die Schilde unten, Rey gefunden und Sprengladungen angebracht. Han trifft auf Kylo, pardon, Ben und redet ihm ins Gewissen. Kylo gesteht seine Zerrissenheit, die er überwinden will und bittet Han um Hilfe. Doch dann erdolcht er seinen Vater mit dem Lichtschwert. Chewy, Finn und Rey können nur tatenlos zusehen, dann werden die Sprengsätze gezündet und ein Loch für die Jäger gesprengt, Chewy verletzt Kylo noch am Bein, bevor alle flüchten.
Poe Dameron aus Top GunKylo lauert draußen Finn und Rey auf (wie schnell kann man sein?), alle drei liefern sich einen Kampf mit den Lichtschwertern, wobei Finn sehr schwer verletzt wird und Rey letztlich den lädierten Ren allein zurecht säbelt. Er kommt mit Narben davon. Da der Planet auseinanderbricht, flüchten Finn, Rey und Chewy im Falken und Kylo wird von seinen Leuten aufgelesen. Kurz darauf ist der Starkiller nur noch Staub.
Bei den Widerstandskämpfern wird Finn gepflegt während Rey sich mit BB-8 und der vollständigen Karte auf den Weg um Luke zu finden. Mit dem vielsagenden Bild, dass Rey Luke sein altes Lichtschwert überreicht, endet die siebte Episode. What a trek…

Sternenkrieg dreidimensional und so

Sagen wir erstmal nichts zur Story und bleiben bei der Präsentation: Ich habe den Film in 3D gesehen, sowohl auf Deutsch und auf Englisch. Vertraute Leser wissen, dass ich von 3D meist nicht viel halte, vor allem, wenn es die Story nicht nötig hat und die Inszenierung nicht dafür gemacht ist. Das ist leider auch hier der Fall, natürlich sieht es an einigen Stellen schon cool aus, aber es bleibt für mich ein Gimmick, auf das ich verzichten kann. Abrams inszeniert den Film, wie ich es erwartet hätte, nur mit weniger Linsenflimmern. Warum haben die Rebellen nur noch X-Wings?Viel Wackelkamera, reißende Schwenks und Zooms, dass alles verträgt sich mäßig gut mit 3D. Es gibt reichlich coole Raumschiffverfolgungen, aber auch die sind zu dynamisch für die 3D-Konvertierung. Die Actionsequenzen sind teilweise auf 3D getrimmt, dass ist schon ok. Ich will mir den Film aber definitiv nochmal in 2D anschauen, wenn möglich. Ansonsten finde ich eigentlich alles sehr gelungen, man sieht dem Film an, dass er nicht (nur) aus dem Rechner kommt sondern auf echtem Film mit vielen praktischen Effekten gedreht wurde. Das sieht man bei Explosionen, bei dem bezaubernden BB-8, den alten (z.B. der Falke) und neuen Sets und besonders den Außerirdischen. Das liegt sicherlich aber auch daran, dass die Effekte besser geworden sind und man die mittlerweile subtiler integrieren kann, vielleicht sehen wir das in zehn Jahren wieder anders.

Ich habe schon in der Story auf gewisse Parallelen hingewiesen, einige Plotpunkte sind der alten Trilogie schon sehr ähnlich. Aber wird man wirklich Star Wars-Fan wegen der komplexen und überraschenden Plotstruktur? Ich würde sagen: Nein. Man will schon eine neue Geschichte mit neuen Figuren, aber in der Essenz eine Abenteuergeschichte, eine klassische Heldenreise, wo man den Protagonisten beim Wachsen zusieht und sich mit Ihnen identifizieren kann. Und Kämpfe, Spannung, Raumschiffe, Aliens, was zum Lachen, was zum Mitfiebern. Und eine dicke Explosion am Schluss. Das alles liefert der Film und natürlich auch vieles mehr besonders für die Fans. Wie bei einem typischen Popsong wird die bekannte Melodie, die Fans von früher kennen, ein wenig wiederholt und ein wenig variiert. Wenn man ein ganz neues Star Wars erwartet (vielleicht so ähnlich wie beim Star Trek – Reboot), dann wird man wohl enttäuscht sein. Da war Lucas mit der zweiten Trilogie sicherlich erfinderischer.

Die helle Seite….

Faster and more intenseDie neuen Charaktere sind klasse, was auch daran liegt, dass die Schauspieler ziemlich sympathisch rüberkommen. Rey als neuer Typ weibliche Heldin ist ähnlich wie Leia eine glaubwürdige Kämpferin und trotzdem (wie Luke als Neue Hoffnung) von den Ereignissen überrascht und in die Welt geworfen. Und sie ist selbst ‚Fan‘ der Geschichten, hat von der Rebellion, der Macht und dem Millennium Falken gehört und ist sichtlich beeindruckt, als sie selbst Teil der Geschichte wird. Finn als erster (uns bekannter) desertierter Sturmtruppler ist eher ein Antiheld, will eigentlich nur weg und irgendwo in Ruhe nicht mehr auf Leute schießen müssen. Aber er ist auch eine treue Seele und, wie sich zeigt, ein hilfsbereiter Typ. Und auch ein wenig Solo-Mut entdeckt man bei ihm. Für den Spaß sorgt insbesondere BB-8, der neue Droide, den wirklich jeder sofort ins Herz schließt. Ein wirklich pfiffiges Design und eine der wenigen wirklichen Innovationen. Da werden sicherlich viele Spielzeuge verkauft. 😉
Plastik statt Stahlhelm - Die Erste OrdnungAuch innovativ (und eine beachtenswerte Entscheidung) ist die sehr eindeutige Inszenierung der ersten Ordnung in einer Optik des dritten Reiches. Insbesondere die Szene des Abfeuerns der Starkiller-Waffe nutzt dazu ziemlich eindeutige Farbschemata und Kameraeinstellungen. Die Bildsprache und das Acting rücken die Nachfolge des Imperiums sehr deutlich in eine Richtung, die in den früheren Filmen höchsten subtil angedeutet wurde. Ob das nicht etwas drastisch ist, kann man diskutieren, es ist zumindest eine Wahl, die kaum zufällig sein wird.

… und die dunkle.

Heißt zwar so, zerstört aber immer noch keine SterneEs gibt auch Kritikpunkte, besonders von Nicht-Fans. Die verweisen primär auf die starken Parallelen in der Story. Das ist kaum von der Hand zu weisen. Wie gesagt, wer was völlig neues erwartet, ist eventuell enttäuscht. Für mich als Fan ist es im Grunde ok, die Brücke zu einer neuen Trilogie zu bauen ist nicht einfach. Für echte Fans der ersten Stunde, die auch Episode IV im Kino sahen, weckt der Film durch die Parallel und Verweise vielleicht sogar Erinnerungen an damals. Es gibt letztendlich ein paar gute und ein paar schlechte Entscheidungen. Weniger Innovation ist für Casual-Zuschauer wahrscheinlich eher eine schlechte, von mir gibt’s aktuell ein zugedrücktes Auge, aber auch bei Phantom Menace kam die Enttäuschung erst mit Verzögerung. Es wird davon abhängen, was Episode VIII bringt.
Es wurde auch an der Musik von John Williams kritisiert, dass es zu wenig Neues gibt. Zunächst mal finde ich hört man besonders an der Titelmusik, dass nicht die Londoner Symphoniker sondern ein Orchester in Los Angeles die Musik einspielt. Und offenbar hat Williams auch nicht alles selbst dirigiert. Vielleicht gibt er den Staffelstab langsam schon an die nächste Generation? Aber die Musik ist vielleicht anders, aber keinesfalls schlechter (darum: Oscarnominierung). Über zu wenig neue Motive kann man nicht klagen, vor allem Reys Thema und die Variationen davon bleiben im Ohr. Die Erste Ordnung hat kein eigenes Thema, aber die sind, glaube ich, eh nicht wirklich dauerhaft von Relevanz.
Manche haben auch den Ton oder die Häufigkeit von Gags und Komödie kritisiert, dem kann ich mich nicht anschließen. Auch nach dreimaligem Sehen zünden die Gags und es macht einfach Spaß, fast ein wenig nervig wirkt da ein nur kurz auftauchender C-3PO, der ja über sechs Filme als Comic Relief (mit-)fungierte.
Man trifft sich zum gepflegten DrehbuchlesenKritik wird auch an der Figur Leia und ihrer gealterten Darstellerin geübt. Ich finde es allerdings mehr als plausibel, dass die Leichtigkeit und der jugendliche Drive aus der Figur gewichen sind und die Ereignisse der letzten Jahre, die ja offenbar nicht zu der friedlichen Galaxis geführt hat, für die man mal gekämpft hat, ihre Spuren hinterlassen haben. Nicht zuletzt ist es ja auch privat scheinbar nicht so gut gelaufen. Das wird für den ein oder anderen Fan eine Enttäuschung gewesen sein, ich finde der Charakter wurde konsequent weiter entwickelt.

„As long as there is light we still have a chance.“

Auch bemerkenswert: Über einige Strecken wirkt der Film fast wie eine Folge Doktor Who, es wird viel gelaufen und geflüchtet. Das Universum ist benutzt und voller Spuren, aber es wirkt wesentlich dynamischer. Zwischen lebenden Überresten, Ruinen, ausgeschlachteten Raumschiffkörpern und eben teils verbrauchten, teils frischen Gesichtern entsteht aber anders als in den Prequel kein neuer Look oder Stil. Die Geschwindigkeit wiederum wirkt wesentlich höher als in den alten Filmen. Unterm Striche kann ich aber sagen: das alles passt zu Star Wars. Mit der gleichen Intensität wie ich Abrams unterstelle, dass er Star Trek nicht verstanden hat, kann ich glaube ich sagen, dass er Star Wars bestens verstanden hat. Man weiß nicht, wieviel Zurückhaltung ihm das Management aufgenötigt hat oder wie viel ihm sein eigenes Fansein beschert hat. Aber die Kritiken sind großartig und den Leuten gefällt’s (rottentomatoes, metascore). Der Film ist sicherlich so unverschämt erfolgreich (Variety), weil Star Wars drauf steht. Aber es ist auch wahnsinnig viel Star Wars drin, selbst wenn einiges davon recycelt ist. Recycling lebt vom mitmachen! Und wenn schon Klauen, dann wenigstens von den besten.
Da sieht jemand richtig rot...Auf der anderen Seite gibt es eben auch den klaren Schnitt. Mit alten Charakteren, die zwar da sind, aber nicht im Vordergrund stehen. Mit Solos Tod. Mit C-3PO und R2D2 als kleine Stichwortgeber. Mit neuen Schauplätzen, neuen Bösewichten in alten Gewändern und so weiter. Das alte Thema ist weiterhin Familie, das ändert auch der neue Film nicht. Was daraus gemacht wird, wissen wir noch nicht, außer, dass Disney mit Macht und Wonne zur Refinanzierung einer schon fast obszönen Investition ab jetzt jährlich einen Film aus dem Star Wars Franchise feuern wird, neben zig anderen Ablegern und der Lizensierung. Man muss befürchten, dass das ein wenig zu viel wird, aber warten wir die Zeit ab. Im Moment bin ich erstmal erleichtert, dass die Mission Machterwachen offenbar geglückt ist. Jetzt dürfen sich andere Regisseure an den weiteren Fortsetzungen versuchen und wenn alles gut geht, wird auch das wieder ein großer Spaß für mehrere Generationen. Möge die Macht mit uns sein!

Alle Bilder (c) starwars.com