Mediatus Rezensio!! und weitere [Nju:sbitz]

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Willkommen zu einer kleinen, bunten Mischung vollkommen ungeordneter Beiträge:

Ich habe die karge Freizeit der letzten Monaten genutzt um einige Spiele und Filme zu rezepieren. Zeitgenössische wohlgemerkt. Da wäre zum einen „Watchmen“ für den ich seit langem mal wieder das lokale Multiplexlichtspielhaus aufgesucht habe. Ich bin überaus erwartungsfroh in den Streifen gegangen (bei Alan Moore Comics sind Verfilmungen immer ein Wagnis) und war überaus zufrieden mit dem Film. Ich habe den Comic nicht vorher gelesen (hab’s mir aber jetzt vorgenommen) aber mich ein bissl mit Hintergrundinfos versorgt. Nur so offenbarte sich mir dann auch das Szenario des Filmes, eine alternative Geschichte, in der Amerika den Vietnamkrieg dank des strahlenden Superhelden „Dr. Manhattan“ gewinnt und sich deshalb einige Dinge anders entwickeln. Die Helden sind hier zum einen gebrochene Personen, ihre persönlichen Geschichten kulminieren in einer Tragödie, die komplette Idee des strahlenden Helden wird quasi umgekehrt. Zum anderen haben die Wächter (bis auf Dr. Manhattan, der klassisch einen Strahlenunfall erleidet und daraus seine Kräfte erhält) üblicherweise keine Superkräfte, der Film zeigt eine verkehrte Welt die visuell wie auch atmosphärisch von Zack Snyder sehr schön interpretiert wurde.

Die Comics gibt es derzeit übrigens in zwei Versionen käuflich zu erwerben, überall wo es Comics gibt (und sogar bei uns am Bahnhof). (Watchmen Absolute Edition oder Watchmen bei amazon.de)

the boy who lived (not quite harry potter)

Image by Jesse Draper via Flickr

Ferner habe ich mir über einen Zeitraum von mehreren Wochen alle fünf bisher erschienenen Teile der Harry Potter Reihe in filmischer Form einverleibt. Ich habe keines der Bücher gelesen, habe aber bei uns im Buchladen den Jieper auf die Bücher hautnah miterlebt. Wenn man sich die Filme so relativ kurz nacheinander anschaut, dann merkt man sehr stark, wie sich der Ton verändert, von einem doch sehr kindlichen, leichtfüssigen Abenteuer, zu einem eher ernsten Jugendfilm mit – besonders in den letzten beiden Filmen – Thrillerelementen. Wenn man als Kind mit den Filmen  – wie sich das mit den Büchern verhält, weiß ich halt nicht – aufwächst, dann kann man wohl annehmen, dass die Geschichten teilweise ‚mitwachsen‘. Allerdings merkt man beispielsweise den qualitativen Unterschied zwischen der Filmmusik von John Williams zu den Nachfolgern Patrick Doyle und Nicholas Hooper schon deutlich, nicht immer stört das, aber es nimmt den späteren Filmen zusammen mit anderen Dingen ein bißchen die Magie. Möglicherweise ist das aber genau die Absicht, um die Filme nicht für ein älteres Publikum zu albern wirken zu lassen. Wie treu man damit dann den Büchern bleibt??

Somit habe ich eine weitere der erfolgreichen Filmreihen der letzten 15 Jahren abgearbeitet, eigentlich wäre es dieses Jahr an der Zeit die komplette „Herr der Ringe“ – Trilogie in einem Marathon zu schaffen (die erweiterten Versionen), wie wir das vor einigen Jahren schon mal mit den sechs Star-Wars-Filmen gemacht haben (in etwas unter 14 Stunden).

Ferner habe ich begonnen mir die erste Staffel der Reinkarnation von „Battlestar Galactica“ anzuschauen, nachdem diverse Freunde mir wiederholt und mit Nachdruck empfohlen haben, es mir anzugucken. Bislang kann ich nur sagen, dass es sich sehr unterscheidet von der klassische Serie und ich positiv beeindruckt bin, dazu liefere ich vielleicht später noch detaillierte Rezensionen nach.

Spieltechnisch bin ich derzeit mit Bioshock und Mario Kart Wii beschäftigt. Das erste ist mir stellenweise etwas zu horrorig, einige Gefechte strapazieren zumindest meine Nerven schon gewaltig. Andererseits sind das Visuelle und die Atmosphäre wirklich einmalig. Dazu hab‘ ich auch in der aktuellen PC Games Notiz von der Vorschau von Bioshock 2 genommen, meine Motivation es durchzuspielen ist noch nahezu ungebrochen. Mario Kart hatte mich schon auf dem SNES gefesselt, an das ’neue‘ Mario Kart Wii hatte ich also gewisse Erwartungen. Und sie wurden vollends erfüllt! Nicht nur, dass die Grafik und das Gameplay mit der Wiimote Nintendo-gemäß großartig abgeliefert werden, die Strecken sind sehr abwechslungsreich (einige stammen aus den Vorgängerversionen) und das Spielen über Wifi-Connection mit anderen Spielern funktioniert unkompliziert und macht tierisch Spaß. Dieses Spiel gehört auf jede Wii.

Wallace and Gromit

Image via Wikipedia

Als letztes Medienprodukt möchte ich hier auf das neueste Meisterwerk von Telltale Games hinweisen. Die erste Folge der vierteiligen Serie von „Wallace & Gromit“ – Adventures hat das Licht der Welt erblickt und man kann unbesehen annehmen, dass mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. „Fright of the Bumblebees“ werde ich ebenfalls eine ausführlichere Rezension widmen, sobald ich es durchgespielt habe.

In eigener Sache: Für alle iPhone-Nutzer hat dieser Blog jetzt das WPtouch iPhone Theme, so dass man alle Beiträge in einem iPhone typischen Interface lesen kann.

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