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Sam and Max – Night of the Raving Dead

Ja, es ist wieder soweit: Die neueste Episode (Nummer 3) der zweiten Season von Sam and Max mit dem faszinativen Titel „Night of the Raving Dead“ ist seit letzter Woche als Download verfügbar. Wie immer gibt’s die Demo gratis.

Gerade aus dem Urlaub von den Osterinseln zurück werden unsere beiden tierischen Detektive von einfallende Zombies genervt. Was sie wollen und vor allem warum sie offenbar aus Stuttgart(!) kommen, dass müssen die beiden herausfinden ohne dabei auf die üblich absurden Nebencharaktere wie den Kopf der Statue von Abe Lincoln, Stinky oder Sybil verzichten zu müssen. Werden sie den Kampf gegen die germanische Inkarnation eines Emo-Gothicvampirs namens Jürgen bestehen?
Ich bin mal gespannt, wie man diese Episode für den deutschen Markt übersetzen will, denn diesmal setzt Telltale fast ausschließlich auf amerikanische Klischees gegenüber den Europäern und insbesondere den Deutschen. Jurgen (der ein bissl aussieht wie Graf Zahl aus der Sesamstrasse) spricht dann auch einen stark eingedeutschten Akzent und auch wenn das ganze Setting wie üblich vollkommen überdreht ist, so gibt es doch zahlreiche der Realität entnommenen Anspielungen. Ich bin noch lange nicht durch, aber das Spiel verspricht soweit wieder ein voller Erfolg zu werden. Die Rätsel sind erwartungsgemäß ausbalanciert und auch kleine Minigames gibt es wieder zu bestehen. Die Story hat (soweit ich es gespielt habe) wieder einige Twists und unerwartete Wendungen. Viel Spaß ist schonmal garantiert. Die nächste Episode „Chariots of the Dogs“ kommt übrigens am 14 März heraus. Die Finale Episode (ja, Season 2 hat offenbar nur fünf Folgen) kommt dann am 11 April, der Titel dafür wird noch angekündigt. Sobald ich das im Gespür habe (ich hab’s auch irgendwo gelesen, weiß aber nicht mehr wo), wird Sam & Max auch bald für die Wii und wohl auch für die Xbox 360 erscheinen.

Audiosurf

Ein faszinierendes neues Spielkonzept: Audiosurf ist ein Arcadespiel, welches eine Rennbahn basierend auf einem frei wählbaren Musikstück errechnet (dabei werden mp3, flac, m4a, wma und Audio CD als Dateiformate unterstützt). Auf dieser Bahn werden dann farbige Blöcke verteilt, die man während des Rennes aufsammelt und möglichst in in Dreiergruppen (oder mehr) anordnet, damit sie, wie beim Klassiker Tetris, wieder verschwinden und Punkte generieren. Die Geschwindigkeit des Spieles hängt dabei von der Geschwindigkeit und Rhythmik der Musik ab. Ferner werden die gewonnen Punkte gleich in die internetionale Highscoreliste eingetragen und man spielt bei jedem Song weltweit gegen die Punkte der anderen Spieler.
Das Spiel gibt es ab sofort (meines Wissens nach exklusiv) auf Valves Game Plattform Steam zusammen mit dem Orange Box Soundtrack. Ich werde ggf. noch ein genaueres Review mit Screenshots nachliefern.

Zurück in der Stadt der Helden (und Schurken)

Irgendwann in 2005 war ich das allererste Mal in einem MMOPRG unterwegs, hauptsächlich, weil wir uns an der Uni damit beschäftigten und ich der Meinung war, man müßte schon wissen, wovon man da spricht. Zuerst war ich kurz in Everquest 2 aber da Fantasy nicht so mein Metier ist fand ich mich relativ schnell in einer ganz anderen Welt wieder: City od Heores. In diesem Multiplayer-Rollenspiel kreiert man sein eigenen Superhelden (oder auch mehrere) und kämpft mutig gegen eine Stadt voll von echt abstoßenden Kreaturen. Das Spiel fand ich überaus interessant und spielte beinahe ein halbes Jahr dort mit. Dann wurde das Studium und meine Jobs immer anspruchsvoller und ich kam immer seltener dazu mich einzuloggen, folglich blieb ich dem Spiel immer ferner, mein Charakter entwickelte sich nicht und Ende 2006 ließ ich meinen Account schlußendlich einfrieren.
Doch in der letzten Woche packte mich die Neugier und ich meldete mich zurück. Meine alten Heldenfiguren waren alle noch gespeichert und ich konnte im Grunde da weitermachen, wo ich vor 1 1/2 Jahren aufgehört hatte. In den letzten paar Tagen war ich wieder mit einigen Teams zusammen im Spiel (die meisten meiner Freunde von früher sind offenbar nicht mehr im Spiel) und die Faszination hat mich wieder gepackt. Grafisch macht das Spiel immer noch einiges her und nach einigen Updates im letzten Jahr finde ich ist CoH zusammen mit dem Gegenstück City of Villains wieder voll auf der Höhe der Zeit. Für alle, die World of Warcraft oder eben die übrigen Fantasyrollenspiele nicht so toll finden ist City of Heroes wohl eine der wenigen Alternativen im derzeitigen MMORPG Angebot.